KRISENGIPFEL der ÄrztInnen zur GESUNDHEITSREFORM

 

Im Dezember 2016 wurde im Zuge der Artikel 15a-Vereinbarung eine Gesetzgebung in die Wege geleitet, die für unsere Patientinnen und Patienten, aber auch für uns Ärztinnen und Ärzte spürbare Verschlechterungen mit sich bringt. Nun soll im Frühjahr ein Primärversorgungsgesetz beschlossen werden, das den niedergelassenen Bereich grundlegend verändern und das Primat der ambulanten Patientenversorgung durch in Einzel- und Gruppenpraxen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte beenden wird.
Uns ist es wichtig, Sie zu diesem komplexen, enorm wichtigen Thema auf dem Laufenden zu halten. Deshalb lädt Sie die Bundeskurie Niedergelassene Ärzte zur Informationsveranstaltung „Krisengipfel der ÄrztInnen zur Gesundheitsreform“ ein:

Datum:

15.03.2017
ab 18.00 Uhr

Ort:

Museumsquartier
1070 Wien, Museumsplatz 1

Bitte nehmen Sie sich die Zeit, um die aktuellsten Informationen zur Gesundheitsreform zu bekommen und mit anderen Ärztinnen und Ärzten ein starkes Signal zu setzen.

Bundeskurie niedergelassene Ärzte verschiebt Ärzte-Gipfel mit Rücksicht auf Begräbnis von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser

Mittwoch, 08. März um 15 Uhr
Mittwoch, 15. März um 18 Uhr

 

Details dazu finden Sie in den aktuellen Presseaussendungen:

 

… und in der Unterlage der Pressekonferenz am Mittwoch, 15. März 2017 10:00: Download PK-Unterlage als .pdf

Fotografische Eindrücke vom Krisengipfel

Fotografin: Michaela Obermair

Das Video zum Krisengipfel

Die Standesvertretung möchte vor allem drei Punkte des Gesetzesentwurfs zur Diskussion stellen: die geplante Zentralisierung in Primärversorgungseinheiten, die langfristig bis zu 40 Prozent aller Hausärzte betreffen könnte; die ungewisse Zukunft der niedergelassenen Fachärzte im Rahmen der Primärversorgung; und die Klärung der Honorierung ärztlicher Leistungen auf Landesebene. Steinhart plädierte für flexible Wahlmöglichkeiten für Patienten und Ärzte, die Standesvertretung habe entsprechende Konzepte auch bereits vorgelegt: „Setzen wir diese Modelle gemeinsam mit Politik und Kassen um und bewahren wir so unser Gesundheitssystem vor mutwilliger Schwächung“, appellierte Steinhart in Richtung Politik.